Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes
Vom Schutz zur Abschottung: die humanitäre Krise an den Aussengrenzen der Festung Europa „Kein Land für Niemand“ zeigt auf berührende Weise die erschreckende Realität an den Grenzen Europas und hinterfragt das (rechtspopulistische) Narrativ, welches Flüchtende als Gefahr anstatt als Schutzsuchende darstellt.
Am Donnerstag, 23. April 2026, zeigt das Royal Baden den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“. Die Vorführung beginnt um 19:00 Uhr und wird von einer anschliessenden Diskussion mit dem Regisseur begleitet. Die Moderation übernimmt Annika Lutzke. Der Eintritt ist gratis, die Platzzahl begrenzt. Darum wird eine Anmeldung empfohlen unter https://anny-klawa-morf.ch/events/filmvorfuehrung-und-anschliessende-diskussion-zu-kein-landfuer-niemand/
Der Film beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und nimmt die Rolle Deutschlands in den Blick. Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.
„Kein Land für Niemand“ begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt katastrophale Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. In exklusiven Interviews hinterfragen Wissenschaftler*innen, politische Entscheidungsträger*innen und Aktivist*innen gängige Narrative und machen sichtbar, wie Angst und Populismus die politische Agenda prägen.
Im Anschluss an die Filmvorführung gibt der Regisseur Max Ahrens Einblicke in den Hintergrund des Filmes und Rolf Schmid (Netzwerk Asyl Aargau) stellt den Bezug zur Situation in der Schweiz her. Das Gespräch wird moderiert von Annika Lutzke (WOZ).
Die Veranstaltung wurde organisiert von der Anny-Klawa-Morf-Stiftung und dem Royal Baden.